"Es müsste immer Musik da sein, bei allem, was du machst. Und wenn's so richtig scheiße ist, ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo's am allerschönste n ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment."
Das ist wohl ein Grund, warum ich mein Herz an meinen iPod gehängt hab. Denn der macht, dass die Musik immer da ist. Und er liegt gut in der Hand, ist schön kühl, ich mag dieses Gerät sehr. Immer an ist er trotzdem nicht. Denn manchmal ist der Kopf so voll, da passt nicht ein Takt mehr rein. Spannend, oder? Wenn man (also ich) das Herz voll mit Liebe hat, feiert man das gerne mit Musik, aber wenn der Kopf richtig voll ist, bedeutet das nicht nur weniger Freude, meistens, darüber hinaus also auch weniger Beat und Bass und überhaupt.
Darum geht es hier ja jetzt aber überhaupt nicht! Es geht um das neue Album von OK GO, der Band, die mir zu meiner Schande bislang ausschließlich durch das Video mit den Laufbändern und der Choreografie für Wahnsinnige bekannt war. Heute also in der orthographisch mehr als erstaunlichen News gelesen, es gibt ein neues Album. Am 19. Februar wird es erscheinen, da könnt ihr dann eventuell ausführlicheres drüber hier was lesen, bis dahin kann man es aber eben auch schon auf der ollen myspaceseite hören und mir einfach mal direkt zustimmen, wenn ich sage, ein Album, welches einen vor dem Sonntäglichen Runterbring-Kater rettet, das kann ja nur glorreich in die Herzen aller ziehen und machen, dass man direkt mal die Waffeln streckt und hopst im Bett.
So. Und jetzt geh ich zu Schiller. Ach, kommt, wollenwir mal nicht so sein. Das neue Video stell ich hier direkt auch mal hin, ohne es überhaupt angeschaut zu haben, weil ich immer noch beim Albumhören bin und es eigentlich gar nicht mehr ausmachen will. Die Liebe zur Musik, eine meiner tuchfühlerischen Glanzleistungen. Na, immerhin.
Bitte sehr, die verehrten Damen!
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