22. Oktober 2009
this flag signals good bye
Also steht man auf und versucht und scheitert. Es ist, als hätte man überhaupt keine Haut, als wäre man so sehr Teil von der Welt, die man an diesem einen Tag echt nicht mag, dass man gar nichts anderes mehr ist. Und man wundert sich, dass Menschen mit einem sprechen. Weil man doch kaum da ist. Wie schafft man das, in eine Bahn zu steigen, wenn man immer nur an leere Straßen denkt. Garnicht, geht nicht, unmöglich. Aber man schafft es und man kommt dahin, wo man erwartet wird, wo man selbst etwas erwartet, um einem Chefkoch zuzuhören, wie er von Essen redet und Fleisch meint und all die widerlichen Klischees bedient, von denen man sich wünscht, sie seien endlich überstanden und das auch noch Ästhetik nennt. Sein Leibgericht? Quatsch mit Soße. Geht alles nicht, heute geht es einfach echt alles nicht. Ist klar, das ist die komische Wahrnehmung, das ist nur, weil links heute so viel schwerer ist als rechts, total schief alles! Dunkel ist viel dunkler und hell gibt es nicht. Nieselregen ist Folter und selbst die Bäume werfen ihren Abfall nach einem. Der Uhr ist dies alles egal. Dem Kopf auch. Man legt sich hin und versucht, an einem Strand zu sein, hört das Piepen des Müllwagens, öffnet die Augen und sieht noch, wie die Klappe aufgeht und der ganze Müll auf einen raufkippt. Gestern war diese Laune noch ganz ausgezeichnet, heute ist alles anders und mein Leben wird wahrscheinlich nie einem ruhigen Fluss gleichen. fuck det.
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