| Das ist das Cover dieses Buches |
Wir erinnern uns: vor mehr als einem Jahr las ich also "Imperium" von Jeffrey Archer, der beruflich offenbar Schriftsteller von Bestsellern ist, wie das unparteiische Wikipedia als Fun Fact liefert. Meine Theorie ist, dass es nicht viel mehr als das Vermögen, beim Thema zu bleiben, bedarf, um einen Bestseller zu schreiben und das macht er irgendwie. Aber die Charaktere sind nicht unbedingt fein gezeichnet, eher so ein bißchen luschi luschi hingemäkelt und mit einigen leidlich interessanten Zügen wie zum Beispiel Maßlosigkeit oder ein überhöhtes Geltungsbedürfnis konturiert. Um Menschen mit diesen Merkmalen zu erleben, reicht ja an sich eine Ubahnfahrt und einmal bei einer Fastfoodkette durchs Fenster gucken, nun, ich habe jetzt eben dieses sehr dicke Buch dafür gelesen. Die Geschichte ist spannend und definitiv fesselnder geschrieben als diese olle und sehr langweilige Biografie von Rupert Murdoch mit dem Titel "Murdoch. Der Medienzar" von Jerome Tuccille.
| Das ist vielleicht authentischer, aber auch echt irgendwie lame |
Also, wenn es nicht sein muss, würde ich beide Bücher nicht lesen und es ist ein absoluter Zufall, dass sie mir in die Hände gerieten. Wenn ich ein Buch der beiden lesen müsste, wäre es Jeffrey Archers "Imperium" und es gäbe schlimmere Dinge auf der Welt.
Derzeit lese ich eine Biografie von Coco Chanel und schon das Vorwort hat mir nicht so gut gefallen, aber vielleicht wird es ja noch.