20. Mai 2011

Das Imperium ist durchgelesen worden

Ich habe noch gar nicht gesagt, wie dieses Buch eigentlich war. Um welches handelt es sich?
Das ist das Cover dieses Buches

Wir erinnern uns: vor mehr als einem Jahr las ich also "Imperium" von Jeffrey Archer, der beruflich offenbar Schriftsteller von Bestsellern ist, wie das unparteiische Wikipedia als Fun Fact liefert. Meine Theorie ist, dass es nicht viel mehr als das Vermögen, beim Thema zu bleiben, bedarf, um einen Bestseller zu schreiben und das macht er irgendwie. Aber die Charaktere sind nicht unbedingt fein gezeichnet, eher so ein bißchen luschi luschi hingemäkelt und mit einigen leidlich interessanten Zügen wie zum Beispiel Maßlosigkeit oder ein überhöhtes Geltungsbedürfnis konturiert. Um Menschen mit diesen Merkmalen zu erleben, reicht ja an sich eine Ubahnfahrt und einmal bei einer Fastfoodkette durchs Fenster gucken, nun, ich habe jetzt eben dieses sehr dicke Buch dafür gelesen. Die Geschichte ist spannend und definitiv fesselnder geschrieben als diese olle und sehr langweilige Biografie von Rupert Murdoch mit dem Titel "Murdoch. Der Medienzar" von Jerome Tuccille.
Das ist vielleicht authentischer, aber auch echt irgendwie lame
Es ist interessant, warum ich nun gerade so viel über diesen Murdoch gelesen habe, in einer Zeit, in der er schon echt an Bedeutung eingebüßt hat und mit Myspace oder My______ läuft es ja auch nicht mehr so richtig. Das ist ja nun auch eine Weile her, dass ich diese Bücher gelesen habe. Sie gehören mir beide nicht, stehen aber dennoch in meinem neuen Bücherregal und da sind alle mit einverstanden, die noch da sind. Und die, die nicht mehr da sind, sind auch einverstanden damit, denke ich.
Also, wenn es nicht sein muss, würde ich beide Bücher nicht lesen und es ist ein absoluter Zufall, dass sie mir in die Hände gerieten. Wenn ich ein Buch der beiden lesen müsste, wäre es Jeffrey Archers "Imperium" und es gäbe schlimmere Dinge auf der Welt.

Derzeit lese ich eine Biografie von Coco Chanel und schon das Vorwort hat mir nicht so gut gefallen, aber vielleicht wird es ja noch.

7. Februar 2011

buh.

Bald.

13. September 2010

Worauf du dich verlassen kannst #6

1 Wenn du jemanden verloren hast, vergisst du den nie.
2 Alles andere wäre sehr sehr schlimm.

23. März 2010

Umentschieden (wegen dieser Zeitgeschichte)

Eigentlich ist doch immer gleich viel Zeit, also ist momentan auch genug Zeit für ein Buch. Darum schlage ich vor, wir lesen mal alle eins über Sex. Das finden doch alle immer gut. Persönlich finde ich, dass Mithu Melanie Sanyal ganz vernünftig klingt mit ihrer Meinung. Daher dieser Buchtipp, den ich ehrlich gesagt selbst noch nicht gelesen habe, dies aber alsbald wie möglich erledigen werde.
Im Moment lese ich noch den ollen Mega-Schocker "Imperium" von Jeffrey Archer. Hauptsächlich, weil Vaters Rezension "Das hab ich ja verschlungen wie Rührei mit Schnittlauch und Speck" mich doch zumindest neugierig gemacht hat. Bislang bleibt der Rührei-Effekt bei mir leider aus, der Speck-Effekt aber glücklicherweise auch. Mal se-hen. Weitere Entwicklungen dann hier. Stayen Sie also tuned!

Goodyn Green Photography

Fotos gucken ist ja nun einmal das allerbeste in Zeiten, die kaum Ruhe zum Lesen von Adresszusätzen gestatten. Goodyn Green fotografiert und lebt in Berlin. Hier entstehen auch die meisten der Fotos, größtenteils aus der Queer-Szene, oft sehr gut, manchmal ein bißchen zu inspiriert.

5. März 2010

worauf du dich verlassen kannst #5

1. All good things come to an end.
2. All bad things come to an end.