22. Juni 2009

Progress (1 nach dem anderen)

So, nachdem ich in meinem näheren Bekanntenkreis die frohe Botschaft dieses Blogs zaghaft verbreitet habe, offenbarte sich mir jemand mit einem ganz unglaublichen Geheimnis. Das gilt es natürlich nun sofort weiter zu verraten. Also: Es soll Menschen geben, die mit Ende zwanzig noch nicht ein einziges Mal gebacken haben, sich zumindest nicht daran erinnern können. Un-glaub-lich!

Dem kann und will ich natürlich Abhilfe schaffen. Um die Begeisterung ein wenig mehr anzufeuern, habe ich auch schon ein Rezept rausgesucht, was um einiges abenteuerlicher klingt als Kirschkuchen oder Hafertaler: Laugenbrezeln! So ein harmlos daher kommende Gebäck, bei dem ich persönlich nie überlegt habe, warum dieses Kompositum eigentlich zur Hälfte aus einer fiesen, gefährlichen Chemikalie besteht. Ein klassischer Fall von: Den Wald vor lauter Bäumen nicht hinterfragen.

Wenn es das Schicksal also will, gibt es hier nächste Woche bereits den ersten Bericht über das waghalsige Laugen-Experiment. Und da heutzutage ja nichts mehr ohne DJ geht, werde ich mich auch mal erkundigen, ob jemand Interesse hat und psychisch dazu imstande ist, bei der zu erwartenden Spannung trotzdem passende Musik aufzulegen. Es gibt: entweder eine leckere frisch gebackene Laugenbrezel oder Schnaps am nächsten Tresen und einen Teigklumpen to go.

2 Kommentare:

jule hat gesagt…

das muss dann aber mitgefilmt werden, nicht einfach nur photos und text. das hört sich nach gesamtkunstwerk an und sollte deshalb auf youtube hochladbar sein :)

Karina hat gesagt…

Jetzt mach hier mal nicht so viel Druck! Ich werde das mal beratschlagen. Vielleicht kochen wir unsere Suppe aber auch lieber im Stillen. Also die Lauge. Also auch nicht im Stillen, schon mit Musik. Aber eher so ein Tick geheimer.