Diesen Artikel vom spiegel, den mein Kumpel C verlinkte, finde ich aus mehreren Gründen total schön! Wie einige von euch, die mich kennen, wissen, bin ich mit mathematischen Fähigkeiten am unteren Durchschnittsbereich gesegnet. Komplizierte Rechenexperimente verlieren mich bereits bei dem ersten ∆ oder π oder was weiß ich. Für den von mir angestrebten Beruf sei das nicht so wichtig, dachte ich auch immer und erntete damit oftmals besorgte Blicke, die sagen wollten: Mathematik ist immer wichtig, sie macht dich zu einem kompletteren Menschen und wenn du keine Kurvendiskussion führen kannst, ist es mit deinen Debattenskills jawohl auch nicht so weit...
Pah! Wenn jemand von einem "klaren Votum" spricht und damit meint, 77% bei einer Wahlbeteiligung von 42% antworten auf die Suggestivfrage, ob sie gerne möchten, dass der "Stadtteil |...| mit Ikea 'nachhaltig belebt und attraktiver' werde", mit Ja, dann, meine lieben Freunde, sieht das doch so aus, als bräuchte ich nicht einmal mehr die Fähigkeit, gerade aus zu gucken, um eine glückliche Journalistin zu werden!
"Klares Votum in Hamburg"? Da sieht man mal, wie sehr man in der Hansestadt an Nebel gewöhnt ist.
Einziger Nachteil ist halt, dass ich keinen Bock hätte, so zu arbeiten und eigentlich voll gerne gerade aus gucke und offenbar bereits überqualifiziert bin, weil ich weiß, dass 77% von 42% nur 32,34 % der gesamten Bevölkerung sind. Und ich hätte auch noch mal gefragt, in welchem zeitlichen Rahmen die Umfrage denn geführt worden ist, denn eine Wahlbeteiligung unter 50%? Auch für Stadtteilfragen nicht besonders viel.
Mann, ey. Das bringt doch alles keinen Spaß mehr.
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22. Januar 2010
Voll schön!
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9. November 2009
up up!
Als ich klein war und phasenweise hochgradig Zeichentrickserien-fixiert, sagte meine Mutter zu mir, etwas genervt von meinem stark kontrollbedürftigen Fernsehkonsum:"Wenn es eine Goldmedaille fürs Fernsehengucken gäbe, bekämest du gleich zwei."
Tja.
Tja.
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8. Juli 2009
Super duper! Runde Sachen, wo man hin schaut.
Liebe Leute,
heute habe ich unerhört viele Dinge im Gepäck.
Fangen wir mit dem wichtigsten an. Das für Freitag angekündigte Backen fand letztendlich erst Samstag statt. Mein Co-Bäcker war unglaublich aufgeregt und erfreut über unser Vorhaben und von diesem Gefühlsstadium möchte ich mich nicht ausnehmen.
Wir haben alle Zutaten ehrfürchtig aus den Einkaufstüten gepackt, um sie auf den Tisch zu stellen. Als die Päckchen und Pakete da vor uns lagen, sinnierten wir über einem Glas hochprozentigen Mutmachertrank darüber, dass daraus in ungefähr 4 Stunden sehr schmackhafte Laugenbrötchen entstehen werden. Verrückte Welt, waren wir uns einig und fanden noch schnell Theorien zum Thema: wie ist denn wohl das Laugenbrötchen erfunden worden. Hier unsere Ergebnisse:
War es
a) so, dass einem unschuldigen Bäckergesellen die scheiss Lauge über die guten Brötchen gekippt ist, er sich so dachte, och, streu ich bißchen Salz drüber, merkt keiner?
b) der Versuch einer ungeliebten Schwiegertochter, die Mutter des Angetrauten loszuwerden, indem sie ihr vergiftete Brötchen auftischte, diese von der zu ermordenden Person als derart schmackhaft erachtet wurden, dass alle Zwistigkeiten zwischen den beiden vergeben und vergessen waren?
c) der Alchemist mit Versuch 529: Brötchenteig mit Lauge überstreichen, das MUSS Gold ergeben!
Tja, wir kamen nicht darauf, buken aber gleich los und verwendeten dazu bereits angepriesenes Rezept.
Es ging relativ unkompliziert von statten und hier könnt ihr euch vom Resultat überzeugen:
Das ist mein mit köstlichsten Teigwaren bis zum Dehngrad 7 angefüllter Feinschmeckerbauch nach dem Genuss einer zünftigen Brotzeit.
Hier seht ihr unsere leckere Beilage. Mein Co-Bäcker hätte die Konsistenz gerne ein wenig cremiger gehabt, lobte dann aber doch noch die Knusprigkeit des Kuprumas.
Und zu guter Letzt unser enorm fantastisches Bäcker-Ergebnis. Von dem ganzen Backen und diesem enormen Erfolg ist uns super schwindelig geworden, darum ist das Foto etwas dunkel, aber ich denke, man erkennt schon, worum es sich handelt. Und den fantastischen Geschmack könnte ohnehin kein Foto dieser Welt transportieren.
Das war super!
Abschließend noch ein kleines Video von dieser Sitcom mit den alten Witzen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
heute habe ich unerhört viele Dinge im Gepäck.
Fangen wir mit dem wichtigsten an. Das für Freitag angekündigte Backen fand letztendlich erst Samstag statt. Mein Co-Bäcker war unglaublich aufgeregt und erfreut über unser Vorhaben und von diesem Gefühlsstadium möchte ich mich nicht ausnehmen.
Wir haben alle Zutaten ehrfürchtig aus den Einkaufstüten gepackt, um sie auf den Tisch zu stellen. Als die Päckchen und Pakete da vor uns lagen, sinnierten wir über einem Glas hochprozentigen Mutmachertrank darüber, dass daraus in ungefähr 4 Stunden sehr schmackhafte Laugenbrötchen entstehen werden. Verrückte Welt, waren wir uns einig und fanden noch schnell Theorien zum Thema: wie ist denn wohl das Laugenbrötchen erfunden worden. Hier unsere Ergebnisse:
War es
a) so, dass einem unschuldigen Bäckergesellen die scheiss Lauge über die guten Brötchen gekippt ist, er sich so dachte, och, streu ich bißchen Salz drüber, merkt keiner?
b) der Versuch einer ungeliebten Schwiegertochter, die Mutter des Angetrauten loszuwerden, indem sie ihr vergiftete Brötchen auftischte, diese von der zu ermordenden Person als derart schmackhaft erachtet wurden, dass alle Zwistigkeiten zwischen den beiden vergeben und vergessen waren?
c) der Alchemist mit Versuch 529: Brötchenteig mit Lauge überstreichen, das MUSS Gold ergeben!
Tja, wir kamen nicht darauf, buken aber gleich los und verwendeten dazu bereits angepriesenes Rezept.
Es ging relativ unkompliziert von statten und hier könnt ihr euch vom Resultat überzeugen:
Das ist mein mit köstlichsten Teigwaren bis zum Dehngrad 7 angefüllter Feinschmeckerbauch nach dem Genuss einer zünftigen Brotzeit.
Das war super!
Abschließend noch ein kleines Video von dieser Sitcom mit den alten Witzen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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